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Montag, 16. Januar 2012

before i met you, my life was a storm

Ich will laufen. Will rennen. Immer und immer weiter. Dem Horizont entgegen. Solange, bis ich wieder mit dir vereint bin. Ich will flüstern. Will schreien. Immer lauter, bis du deinen Namen hörst. Ich will den Tränen nahe sein. Will weinen. So lange, bis ein Meer aus Tränen entsteht und die Strömung mich zu dir treibt. Meine rechte Seite ist so leer ohne dich. Ich erfriere, denn deine Wärme fehlt. Die Minuten verschwimmen ineinander, ich habe kein Zeitgefühl mehr, weis nicht wie lange ich schon hier sitze. Ich will, dass du meine Hand nimmst und sie so fest drückst, dass unsere Haut verschmilzt, sodass ich nie wieder ohne dich einschlafen muss. Die Dämonen klopfen nachts an meiner Zimmertür und die Monster kriechen unter meinem Bett hervor. Sie wissen, dass du nicht da bist, sie spüren meine nicht mehr vollkommene Sicherheit, meinen nicht mehr vorhandenen Mut. Komm, komm her zu mir. Sag mir, dass mir niemand etwas anhaben kann, weil du mich nie wieder verlässt, nie wieder von meiner Seite weichst, mich nie wieder loslässt.
Alles ist sinnlos, wenn du mich nicht in deinen Armen hältst.

Es ist, als wäre ich taub. Ich höre kein Wort, sie gleiten an mir vorbei oder prallen an meiner Fassade ab. Die einzigen Worte, die ich hören will, kommen aus deinem Herz. Ich will, dass du dich durch meine Augen siehst. Ich sehe die Schönheit, die an dir haftet. Du siehst sie nicht. Ich spüre mein Herz nicht mehr, ich höre es nicht mehr schlagen. Es ist bei dir, schlägt für dich mit. Ich kann mich nicht konzentrieren, mit etwas Ernstem befassen, lachen. Als würde mein Körper anwesend sein, aber die Hülle leer. Nichts funktioniert, wenn ich deinen Herzschlag nicht an meinem Körper spüre.


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