Ich muss mich ändern. Darf keine Fehler mehr machen. Nie wieder etwas falsches sagen. Muss mich unter Kontrolle behalten.
Wie ich da neben dir auf deinem Sofa mit dem Chinamuster saß, den Kopf in deiner Brust vergrub und ununterbrochen schluchze und weine. "Pscht, ist doch gut, hör auf zu weinen, ich geh nicht weg.", redest du mir leise ein, doch ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich mache so viele Fehler und bin so ein schlechter Mensch dir gegenüber. Du weißt, dass ich das denke. Du wiederholst dich noch ein paar mal, bis meine Tränen irgendwann nachlassen. Ich klammere mich verzweifelt an dich, immer noch von der Angst besessen, dass du mich nie wieder sehen willst. Du drückst mich fest an dich, so fest, dass es schon fast weh tut, aber es tut unbeschreiblich gut, dich zu spüren. Dass du mich nicht loslässt. Mich aus diesem Loch heraus ziehst. "Ich liebe dich.", flüstere ich, weil meine Stimme vom Weinen noch zerbrechlich klingt. - "Ich dich auch." >>

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