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Sonntag, 26. August 2012

i just can't escape

Du bist mein Heroin. Ich brauche dich. Bin besessen von deinem Duft, deinem Aussehen. Du hast mich wieder in deinem Bann und ich will ihm auch nicht entfliehen. Und ich dachte alles ist gut, weil ich viel zu sehr auf mich selbst achte und du auf dich. Aber es war schlecht, nicht gut. Als wir hinten im Keller mit einer Zigarette in der linken und dem Alkohol in der rechten Hand auf dem Boden saßen und sich die Dunkelheit wie ein Tuch über uns legte, kam all das zurück, das wir von uns weg geschoben hatten. Reden ging leicht, der Alkohol ließ die Worte nur so fließen, doch verstehen war schwer, weil unsere Ohren taub vom nachdenken waren. Als jemand kam und versuchte mit dir zu reden, mit mir zu reden und sagte: "Ihr passt so gut zusammen." Ich bin dankbar für diese Worte. Irgendwann warst du weg und der einzige Freund, der mir noch blieb war kalter Glühwein aus der Flasche, den ich gierig hinterkippte. Ein paar Leute haben noch mit mir geredet, als ich aufhörte, mich im 2 Minuten Takt im Klo ein zu sperren, damit mich niemand weinen sieht. Ich glaube du hast mein rotes Gesicht und meine angeschwollenen, wässrigen Augen doch gesehen, als ich hinten auf der Komode saß und versuchte im Erdboden zu versinken. Ich weiß wir können uns bessern, lernen  uns zu verstehen, lernen dem anderen nicht mehr weh zu tun. 


Jetzt erst mal Supernatural suchten, 

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